Spielplatzgeräte
Spielplatzgeräte - auf jedem Spielplatz, von den kleinen Besuchern begehrt, bedürfen sie regelmäßiger Kontrollen, um für Kinder nicht zu einem Verletzungsrisiko zu werden.
Abhängig von der Tatsache, ob Spielplätze öffentlich zugänglich oder in privatem Gebrauch sind, gelten unterschiedliche Sicherheitsbestimmungen, die gesetzlich festgelegt und vom TÜV in regelmäßigen Abständen geprüft werden.


DIN EN 1176:
Verkehrssicherungspflichten, denen Betreiber und Besitzer öffentlicher Spielplätze nachkommen müssen, sind seit Ende der 1990er Jahre in der europäischen DIN-Reihe DIN EN1176 festgelegt. Dabei ersetzt die europäische Norm in Teilen die vormals geltende deutsche DIN-Reihe DIN 7926 - 'Kinderspielgeräte' -. Die DIN-Reihe EN 1176 umfasst mehrere Unterpunkte, die sich auf verschiedene Aspekte der Spielplatzsicherheit beziehen. Der Geltungsbereich der DIN umfasst Spielplatzgeräte und Spielplatzböden.
Teil 1 der DIN EN 1176 enthält allgemeine Anforderungen an die Sicherheitstechnik und listet notwendige Prüfverfahren auf. Die sicherheitstechnischen Bestimmungen richten sich zunächst vor allem an die Hersteller von Spielplatzgeräten und basieren auf dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG). Erfüllen Spielplatzgeräte die an sie gestellten Sicherheitsanforderungen, ist es dem Hersteller gestattet, entsprechende Geräte mit dem 'GS'-Siegel zu versehen - ein Prädikat für geprüfte Sicherheit des TÜV. Unter Teil 1 finden sich außerdem Regelungen zu geeigneten Bodenarten auf öffentlichen Kinderspielplätzen: Genehmigte Böden und deren Mindestschichtdecke sind dabei abhängig von der Höhe in Millimetern, aus denen Kinder bei einem Unfall vom Spielgerät stürzen könnten: So sind beispielsweise Beton- oder Steinböden bei maximalen Fallhöhen von 600 Millimetern gestattet, bei Rasenböden darf die maximale Fallhöhe 1500 Millimeter betragen. Für die höchsten maximalen Fallhöhen von 3000 Millimetern wird Schüttmaterial wie kleinkörniger Sand oder Kies mit einer Mindestschichtdecke von 300 Millimetern als Bodenmaterial vorgeschrieben.
Die übrigen Teile der DIN EN 1176 beziehen sich auf jeweils einzelne Geräte: Teil 2 stellt bestimmte Standards bzgl. des Themenbereichs 'Schaukeln' dar. Weitere Teile fokussieren jeweils einzelne Spielplatzgeräte wie Rutschen, Seilbahnen, Karussells und Wippgeräte sowie die Punkte 'vollständig umschlossene Spielgeräte' und 'Raumnetze'. Schließlich findet sich auch eine Anleitung bezüglich Installation, Wartung und Inspektion von Kinderspielgeräten.
Wichtig ist für den Betreiber die Einhaltung der DIN-Vorgaben auch hinsichtlich möglicher entstehender Haftungsansprüche bei Unfällen von Kindern.

Winnetoo Pro Anlagen:
Winnetoo Pro ist unter anderem Hersteller von Spielanlagen, die die oben genannten Standards der Normliste DIN EN 1176 erfüllen. Die Entwicklung des Spielsystems erfolgte in Zusammenarbeit mit dem TÜV und ist ausgezeichnet mit dem Gütesiegel GS und konzipiert für Spielplätze in öffentlichen - also nicht privaten Bereichen. Darunter fallen beispielsweise Spielplätze in Freizeitparks und Einkaufszentren, in Schulen und Kindergärten sowie auf Sportanlagen, Campingplätzen oder Hotels.
Im Sortiment von Winnetoo Pro finden sich beispielsweise sogenannte Spielturm-Startersets: Die Elemente eines solchen Startersets können im Anschluss flexibel erweitert werden. Auch die Installation vor Ort und regelmäßige Inspektionen zählen zum Angebot des Herstellers. Entsprechende Startersets umfassen neben einem Spielturm beispielsweise Schaukeln, Rutschen, Sandkästen, Sprossenwände oder Kletternetze. Desweitern sind Spieltürme verschiedener Größen und unterschiedlicher Themenwelten erhältlich: So beispielsweise aus den Welten 'Indianer' oder 'Pirat'. Neben Spieltürmen finden sich im Angebot von Winnetoo Pro auch Schaukeln und Rutschen verschiedener Ausführungen; zu den verwendete Materialien von Schaukelgerüsten zählt beispielsweise imprägniertes Kernholz.
Während hergestellte Standardspielgeräte für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren geeignet sind, vertreibt Winnetoo Pro auch Spielgeräte für Kinder unter 3 Jahren wie beispielsweise Babyschaukeln. Die Nutzung solcher Geräte sollte allerdings nur unter Aufsicht eines Erwachsenen stattfinden. Aufgrund des Anbausystems können hierbei Elemente kombiniert werden, die für sehr kleine als auch für große Kinder geeignet sind.
Auch Zusatzkomponenten sind im Bedarfsfall nachzurüsten; hierzu zählen beispielsweise Schaukelhaken, Haltegriffe und Holztrapeze mit Ringen, aber auch Blumenkästen aus imprägniertem Nadelholz zur Anbringung am Spielturm.
Auf Wunsch an den Spielgeräten angebrachte Farben sind gemäß DIN 53160 schweiß- und speichelecht und für Kinderspielzeug geeignet.