Gartentrampolin
Ein Trampolin im Garten ist eine tolle Sache die Kindern und Erwachsenen richtig Spaß macht. Dass Hüpfen gut für das Gehirn ist, hat die Wissenschaft inzwischen einwandfrei belegt. Der Gesundheitseffekt gilt übrigens nicht nur für die kindliche Gehirnentwicklung, auch das erwachsene Gehirn profitiert vom Hüpfen und Springen. Bevor man sich ein Trampolin in den Garten stellt, sollte man sich ein paar Gedanken darüber machen, wie das Trampolin beschaffen sein sollte, damit der Spaß nicht mit einem Unfall beendet wird.


Stabilität
So ein Trampolin muss richtig viel aushalten können. Es darf nicht umkippen oder gar während der Benutzung zusammenklappen. Das Gewicht des Gartentrampolins sollte sich auf möglichst viele Standbeine verteilen. Je größer der Durchmessers des Turngerätes ist, auf umso mehr Stützen braucht es. Prüfzertifikate zur Sicherheit müssen der aktuellen Sicherheitsrichtlinie TÜV/GS von 12/09 entsprechen. Eine weiteres Kriterium zur Stabilität ist die Belastbarkeit. Mit wie viel Kilo das Trampolin insgesamt belastbar ist, muss auf der Verpackung angegeben sein. Findet man dazu keine Angaben, ist es besser, die Finger vom Kauf zu lassen.

Sicherheit
Ein Trampolin im Garten sollte ohne ein Sicherheitsnetz nicht benutzt werden. Gerade wenn Kinder alleine auf das Trampolin dürfen, ist ein Netz Pflicht. Gute Trampoline haben ein umlaufendes Netz ohne Lücken, durch die man versehentlich hinausfallen kann. Das Netz muss stabil sein und auch größeren Belastungen standhalten ohne zu zerreißen. Die Stangen, die das Netz stabilisieren, brauchen eine Polsterung, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Auf die Sprungfedern des Trampolins gehört eine stabile, gut gepolsterte Abdeckung, die sich auch bei heftigem Toben nicht verschieben kann.

Winter
Wenn die verbauten Materialien hochwertig sind, hält ein Gartentrampolin jahrelang Regen und Sonne aus. Trotzdem ist es besser, das Gerät im Winter abzubauen und in der Garage oder im Keller sicher vor Schnee und Frost aufzubewahren. Beim Wiederaufbau im Frühjahr hat man Gelegenheit, alle Teile zu überprüfen und notfalls Ersatzteile zu bestellen.

In den Boden?
Gartentrampolin mit FrauWer weiß, dass sein Trampolin mehrere Jahre benutzt werden wird, kann auch ein Modell wählen, das in den Boden eingelassen wird. Vor diesen Trampolinen kann niemand herunter fallen, da sie mit dem Boden eine Ebene bilden. Ein Sicherheitsnetz ist aus diesem Grund auch nicht nötig. Da der Einbau einiges an Erdarbeiten benötigt, sollte man sich den Platz, an den das Trampolin kommen soll, gut aussuchen. Ein Ortswechsel wie bei einem Modell zum Aufstellen ist natürlich nicht so einfach möglich.

Fazit
Die Investition in ein Gartentrampolin lohnt sich. Trampolin springen ist nämlich nicht nur gesund, Eltern und Kinder haben dabei eine wunderbare Gelegenheit, zusammen etwas zu tun, das allen richtig Spaß macht. Was will man also mehr?